Baukulturelles Erbe

Baukulturelles Erbe

Wird auf das baukulturelle Erbe an der Wienzeile Rücksicht genommen? Ja, das ist sogar verpflichtend. Zum einen liegt ein großer Teil des Naschmarktparkplatzes und der ihn umgebenden Gebäude in der Pufferzone des UNESCO-Weltkulturerbes „historisches Zentrum Wien. Zum anderen wirken im Projektgebiet gemäß Wiener Bauordnung drei Schutzzonen. Diese sind: Laimgrube, alte und neue Wieden sowie Magdalenengrund.

Hier siehst du die Schutzbereiche auf dem Stadtplan.

Schutzzonen werden von der Stadt Wien festgelegt und ermöglichen den Schutz charakteristischer Ensembles (Stadtteile) vor Abbruch oder Überformung. Neue Bauwerke sollen sich in das Ensemble und das Stadtbild einfügen. Angestrebt wird eine zeitgemäße, qualitätsvolle Architektur.

Mehr Infos zu Schutzzonen gibt es hier. 

Weiters gibt es es gibt eine Reihe denkmalgeschützter Gebäude rund um das Projektgebiet. Zu den bekanntesten zählen wohl die Wienzeilenhäuser von Otto-Wagner (darunter das Majolikahaus, Linke Wienzeile 40), das Stationsgebäude Kettenbrückengasse, ebenfalls von Otto Wagner sowie die Unfallversicherungsanstalt der Eisenbahner (Linke Wienzeile 48-52).“

 

Das Majolikahaus wurde 1898/1899 nach Plänen von Otto Wagner errichtet. Die Fassade mit den markanten Pflanzenornamenten ist witterungsunempfindlich.

 

 

 

 

Die Unfallversicherungsanstalt der Eisenbahner (Linke Wienzeile 48-52): Das monumentale Bürogebäude wurde von 1910 bis 1912 nach den Plänen von Hubert Johann Gessner, einem Schüler Otto Wagners, errichtet. Es zeichnet sich durch seine abgerundeten Ecken mit Erkern, große Säulenordnungen in den beiden Obergeschossen und Gruppen von je drei lebensgroßen Figuren aus Kunststein aus. Die kleine Würstelhütte gegenüber ist ebenfalls denkmalgeschützt.

 

 

U-Bahn Station Kettenbrückengasse:

Das historische Empfangsgebäude wurde von Otto Wagner gestaltet.

 

Hier geht’s zum Denkmalverzeichnis: Denkmalverzeichnis Stadt Wien